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Wagenbrenner, Josef (1880-1953) entstammte in vierter Generation einer fränkischen Vergolder-Familie, die zwei Jahrhunderte lang an den zahlreichen barocken und neugotischen Altären der Diözese Würzburg ihre Kunst übte. Nach der Lehrzeit bei seinem Vater in fränkischen Dorfkirchen und dem Besuch der Zeichenschule des polytechnischen Vereins in Würzburg, wird W. Kunststudent, zuerst in Karlsruhe, dann in München beim Professor für Christliche Kunst Ritter Martin von Feuerstein. Das erste kunst-akademisch gebildete Mitglied der kunst-handwerklichen Familie Wagenbrenner verlegt seinen Wohnsitz ins badische Rastatt, wo bereits zwei seiner Brüder als Vergolder arbeiten. In Mittelbaden und dem angrenzenden Elsaß erhält W. seine ersten Aufträge für Decken- und Altargemälde in Urloffen und Neusatz und anderen meist kleineren Kirchen der Diözese Freiburg. Der Ausbruch des I. Weltkriegs unterbricht seine hoffnungsvolle Karriere als Kirchenmaler vorläufig.
Joseph Wagenbrenner Kriegs-Skizzen 1915



K. Ch. E. von Bentzel-Sternau.
Publikola oder gesammelte Blätter guter Absicht. Regensburg 1805.

Grube, Wilhelm.
Linguistische Ergebnisse der Reisen und Forschungen im Amur-Land in den Jahren 1854-1856.

Vacchiery, Karl Albrecht von.
Akademische Rede von der gemeinsamen Abstammung aus dem Hause Wittelsbach, München 1778.

Kaltenbrunner, Ferdinand und Oswald Redlich.
Mittheilungen aus dem vaticanischen Archive (Archivio Segreto Vaticano). Wien 1889-94.


War wirklich ich es, der Paris beschoß? Dokument des Erinnerns und Vergessens (der Mensch erinnert sich, die Materie vergißt derweil) - ein Kriegsteilnehmer des 1870er Krieges kehrt nach 30 (oder 20?) Jahren an den Ort eines historisch gewordenen Geschehens zurück und fotografiert die letzten schwachen Spuren von Ereignissen, die in seiner Erinnerung noch sehr frisch sind: die Beschießung von Paris durch die berühmte Batterie Nr. 1; Graf Moltke wie Kaiser Wilhelm besuchten den strategisch wichtigen und symbolträchtigen Ort vor und nach der Kapitulation der Stadt.