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Jakob Ulrich "Jacques" Schabelitz (1827-1899), der Verleger des Buches Die unsichtbaren Alfabéete der Sprechenden Menschheit, begann seine Karriere in den 1840er Jahren als Setzer bei der radikal-republikanischen Deutschen Londoner Zeitung, wurde zum Redakteur befördert, als der sozialistische Herzog Karl von Braunschweig die Zeitung übernahm, und druckte in seiner Zeitung das Kommunistische Manifest in Fortsetzungen ab. Nach seiner Rückkehr nach Basel, wo sich das väterliche Druck- und Verlagshaus befand, und der Gründung einer Buchhandlung 1854 in Zürich, begann Schabelitz 1864 eine ausgedehnte Tätigkeit als Verleger. "Wie weit man bei dem Ende 1864 anlaufenden Verlag ein eigentliches "Programm" voraussetzen darf, nach dem
Seltene Bücher: Die Unsichtbaren Alfabéete der sprechenden Menschheit. Zürich 1868.
systematisch vorgegangen worden wäre, ist fraglich: von seiner Persönlichkeit aus gesehen war für Schabelitz alles, was einigermassen Niveau hatte und Diskussionen anzuregen vermochte, publizierenswert. Dabei konnte es sich um Sachbücher, um Politisches Religiöses oder schöne Literatur, auch um Pamphlete handeln. Der Überblick über Autoren und Titel macht den Eindruck von Spontaneität, bisweilen von Zufälligkeit ..."(Ulrich 140), wobei die Veröffentlichung der Texte zensurflüchtiger deutscher Autoren - von denen es nicht nur nach '48 etliche in Zürich gab - immer eine besondere Rolle spielte. Einer von ihnen, Johannes Scherr, seit 1860 Professor für Geschichte und Literatur in Zürich, war mit Schabelitz befreundet und gelegentlich für ihn als Lektor tätig